|
Vom 28.2. bis 6.3. diskutierten als Auftakt der 2. virtuellen Edupolis-Konferenz "Strategien für die Netzwerk-Gesellschaft" ausgehend von Thesen des SPD-Bundesgeschäftsführers Matthias Machnig Claus Leggewie, Andy Müller-Maguhn u.a. die Bedeutung und Möglichkeiten von Netzwerkparteien.
Als Antwort auf den digitalen Kapitalismus, der sich durch eine hohe Flexibilität sowie einer permanenten und temporeichen Neustrukturierung gesellschaftlicher Austauschbeziehungen kennzeichne, stehen nach Machnig Parteien vor einer doppelten Aufgabe: Sie haben einerseits Kommunikationskompetenz in der Mediengesellschaft zu entfalten und andererseits eine Organisationskompetenz für eine individualisierte Gesellschaft zu wahren. Der Erschließung des Internet für politische Organisation und Diskussion komme dabei eine strategische Bedeutung für die Fähigkeit zu, mit "flexiblen, problemorientiert arbeitenden Kompetenznetzwerken" gesellschaftliche Veränderungen in organisatorischen und institutionellen Strukturen dynamisch abzubilden.
Dialog
 |
"Anspruch und Wirklichkeit"
Stellungnahme von Claus Leggewie, Politikwissenschaftler an der Uni Gießen zu dem Einleitungstext von Mathias Machnig
|
|
 |
"Netzwerkgesellschaft"
Antwort von Mathias Machnig, Bundesgeschäftsführer der SPD auf die Stellungnahme von Claus Leggewie
|
|
Beteiligte
Experten
Moderatoren
- Franz Josef Jelich
(Forschungsinstitut für Arbeiterbildung)
- Mathias Fechter
(Hessische Gesellschaft für Demokratie und Ökologie e.V., Landesstiftung der Heinrich-Böll-Stiftung (HGDÖ))
|