Ziel des Workshops ist es, dass die TeilnehmerInnen unterschiedliche Stile und Methoden der Moderation virtueller Foren kennen und solche Foren situationsgerecht moderieren lernen.
Kommunikation in virtuellen Konferenzen unterscheidet sich von der in f2f-Konferenzen. Das wird an Fallbeispielen aber auch entlang Forschungsergebnissen dargelegt, um daraus praktische Konsequenzen für die Moderation virtueller Foren zu ziehen. Dabei geht es auch um das ganze Spektrum von Medien, das in unterschiedlichen Situationen zweckgerichtet einzusetzen ist.
Inhalte
- Unterschiede von Internet- und f2f-Kommunikation
- unterschiedliche Bedingungen für f2f- und virtuelle Moderation
- unterschiedliche Moderationsmethoden für f2f- und virtuelle Foren
- Fallbeispiele der Moderation virtueller Foren
- Moderationsmedien virtueller Konferenzen
- Formen virtueller Konferenzen und Moderationsmethoden
- Moderationsrollen
- Moderationsebenen
- Planung und Organisation der Moderation
Ablauf
Der Workshop wird unterschiedliche virtuelle Events und unterschiedliche Kommunikationssituationen präsentieren. Zweck ist es, zu untersuchen, mit welchen Methoden und welchem Erfolg die Moderation den jeweiligen Situationen gerecht werden wollte. Zusammen mit wissenschaftlichen Inputs sollen hiermit Grundlagen für ein Verständnis der Besonderheiten der Moderation virtueller Gruppenkommunikation und der Entwicklung eines persönlichen Stils geschaffen werden, virtuelle Foren praktisch zu moderieren. Dazu gehört auch der adäquate Einsatz unterschiedlicher Medien. Auch hierzu wird der Workshop einiges bieten. Wer will, kann im Verlaufe das Workshops auch ein Moderationskonzept für ein geplantes virtuelles Projekt entwickeln.
Referenten
Gerd Hurrle, DGB Bildungszentrum Hattingen und Edupolis Team
Guido Brombach, DGB Bildungszentrum Hattingen